Unterstützung der Feuerwehr bei Großbrand

Am vergangenen Dienstagmorgen, 26.08.2014, wurde das Technische Hilfswerk (THW) Ehingen (Donau) zu einem Großbrand im Nachbarort Allmendingen gerufen, um die örtlichen Feuerwehren bei Löscharbeiten zu unterstützen.

Gegen vier Uhr morgens bemerkte der Firmeninhaber eines Agrarhandels das Feuer in einem seiner Produktionsgebäude und alarmierte die Feuerwehr. In Brand stand das Mühlengebäude, in dem  landwirtschaftliche Geräte und Saatgut untergebracht waren. Auch der Dachstuhl des angrenzenden Wohngebäudes brannte aus. Außerdem wurde es durch das Löschwasser erheblich beschädigt und ist daher zur Zeit nicht bewohnbar. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Der THW Ortsverband Ehingen wurde dann gegen 5.30 Uhr alarmiert, um die sichere Arbeit der Feuerwehren aus Allmendingen, Ehingen, Altheim, und Blaubeuren gewährleisten zu können, die mit 83 Einsatzkräften, davon 38 Atemschutzträger, vor Ort waren. Aufgabe der THW-Helfer war es, ein Vordach und ein loses Zuleitungsrohr mit ca. 500 kg am Silo zu sichern, so dass es nicht abstürzen konnte und die Löscharbeiten, die bis zum Mittag dauerten, ohne Einsturzgefahr durchgeführt werden konnten. Vor Ort waren unter Leitung von Zugführer Tobias Bund 18 Helfer der ersten und zweiten Bergungsgruppe sowie des Zugtrupps, die auf das Material des GKW 1 mit Anhänger und des MzKW zurückgreifen konnten. Koordiniert wurde der Einsatz in Absprache mit der Feuerwehr im Zugtruppfahrzeug.

Die THW-Helfer errichteten mithilfe des Einsatzgerüstsystems (EGS) eine Arbeitsplattform und bauten so eine Holzkonstruktion, um die eventuell einsturzgefährdeten Gebäudeteile abzustützen. Gegen 10 Uhr konnte das THW dann wieder abrücken, die Feuerwehren waren noch bis Mittag mit den Löscharbeiten beschäftigt. Neben Feuerwehr und THW waren noch Polizei und DRK im Einsatz.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar und muss von einem Sachverständigen geklärt werden. An den Gebäuden entstand ein Sachschaden in Höhe von rund zwei Millionen Euro.

 

 

Video zum Großbrand

 

Julia Harant, BÖ