Neuer Ortsbeauftragter für den OV Ehingen

Am Freitagnachmittag fand im feierlichen Rahmen der Amtswechsel des Ortsbeauftragten des THW Ehingen statt. Zur Einsetzung kamen einige hochrangige Gäste, darunter auch Jens-Olaf Sandmann als stellvertretender  baden-württembergischer Landesbeauftragter.

Der neue Ortsbeauftragte, Franz Hinterreiter, folgt auf Alexander Luick. Dieser gab sein Amt nach einem Jahr aus beruflichen Gründen an den erfahrenen THW-ler aus Altheim ab und konnte am Freitag leider nicht teilnehmen.

Franz Hinterreiter kam vor 34 Jahren als Wehrersatzdienstleistender zum THW und hatte einige Positionen inne. Vom Trupp- über den Gruppenführer führte ihn sein Werdegang zuletzt zum stellvertretenden Ortsbeauftragten. Außerdem engagierte er sich als Jugendbetreuer und Grundausbildungsprüfer.

Im Rahmen des Festakts wurde auch der Vorgänger von Alexander Luick, Stefan Ott, nochmals für seine langjährige Amtszeit als Ortsbeauftragter gewürdigt. Ott hatte dieses Amt von 2006 bis Juni 2014 inne und führte den Ortsverband engagiert und gründlich, womit er die Grundlage für den heute sehr gut dastehenden Ortsverband legte.

Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer Friedrich Walz und der eigentlichen Amtsübergabe durch Jens-Olaf Sandmann ließen es sich auch einige der geladenen Gäste nicht nehmen, noch ein Grußwort zu sprechen.

Bürgermeister Sebastian Wolf lobte den Ortsverband Ehingen als zuverlässigen Partner der Stadt sowie der freiwilligen Feuerwehr Ehingen und sicherte auch Unterstützung bzgl. eines eventuell geplanten Neubaus unserer Unterkunft zu.

Sonja Bohlien, Kriminaloberrätin und Leiterin des Polizeireviers Ehingen, wies zudem darauf hin, dass „Eine Führungsposition zu übernehmen nicht nur Engagement [benötigt]. Man braucht auch Selbstdisziplin und muss auch mal eigene Bedürfnisse oder die der Familie zurückstecken“.

Zuletzt richtete dann auch der Kreisbrandmeister Harald Bloching einige Worte an Franz Hinterreiter: „Für die qualitativ hochwertige Hilfe vonseiten des THW sind wir bei gemeinsamen Einsätzen sehr dankbar. Sie leisten einen Dienst im Zeichen der Humanität“. Außerdem überreichte er dem jetzigen und ehemaligen Ortsbeauftragten ein kleines Geschenk.

Alle Redner unterstrichen zudem die Wichtigkeit des Ehrenamts. Friedrich Walz brachte es mit den Worten „Um wie viel ärmer wäre unsere Gesellschaft ohne das Ehrenamt? Wie würde unsere Gesellschaft überhaupt funktionieren, insbesondere ohne die Hilfsorganisationen, etwa ohne das THW?“ auf den Punkt.

Dann war Franz Hinterreiter mit seiner Antrittsrede an der Reihe. Er sprach zunächst die Sorgen und Nöte an, wie sie ihn als Ortsbeauftragten gerade beschäftigen. Vor allem die Gewinnung neuer Helfer sowie ein eventueller Neubau der Unterkunft stellen ihn vor Herausforderungen. Außerdem wünscht er sich auch in Zukunft einen funktionierenden und stets einsatzbereiten, gut ausgebildeten technischen Zug, in dem auch die Kameradschaft nicht zu kurz kommt. Sein besonderes Augenmerk liegt dabei vor allem auf der bereits bestens funktionierenden Jugendarbeit.

Den Abschluss bildete ein kleiner Imbiss, bei dem es noch zu angeregten Unterhaltungen zwischen den geladenen Gästen kam.

Hier die Links zu den Berichten der Schwäbischen Zeitung und der Südwest Presse.

Julia Harant, BÖ