Elektrogruppe stellt Stromversorgung im Flüchtlingserstaufnahmelager sicher

Für die Dauer von drei Wochen sorgte die Fachgruppe Elektroversorgung unseres Ortsverbandes  mit ihrem NEA für die Stromversorgung der Küche im Flüchtlingserstaufnahmelager in der Graf-Stauffenberg-Kaserne in Sigmaringen.

Die Anfrage des Regierungspräsidiums erreichte die Geschäftsstelle Biberach am 11. Februar. Es sollten, bis eine endgültige Stromversorgung installiert und sichergestellt war, vier Konvektomaten mit einer Leistung von jeweils 15kW betrieben werden, um die rund 400 Flüchtlinge aus dem Kosovo, Irak, Somalia, Eritrea und anderen Ländern mit warmen Mahlzeiten versorgen zu können.

Nachdem das Material vorbereitet war, machte sich die Ehinger Fachgruppe dann tags darauf auf den Weg nach Sigmaringen, um alle nötigen Arbeiten durchzuführen, damit ab dem 13. Februar  gekocht werden konnte. Dabei fiel den aufmerksamen THW-Helfern vor Ort sogleich eine defekte Anschlussleitung an einem der vier Konvektomaten auf, die auch umgehend von ihnen repariert und instand gesetzt wurde.

Anschließend war täglich bis zum 3. März ein Helfer der Elektrogruppe in der Zeit von 9.30 Uhr bis 14.30 Uhr vor Ort, um den korrekten Betrieb des Notstromaggregats und damit die Stromversorgung zu überwachen und sicherzustellen. Dazu wurden die THW-Helfer aus Ehingen des Weiteren von der LogM aus Biberach unterstützt, die mit ihrer neuen mobilen Tankanlage immer für ausreichend Treibstoff sorgte, um das Notstromaggregat betreiben zu können.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bei allen beteiligten THW-Helfern der Fachgruppe Elektroversorgung aus Ehingen sowie der LogM aus Biberach bedanken, die an diesem anstrengenden dreiwöchigen Einsatz mitgewirkt haben. Zudem möchten wir auch den Arbeitgebern, die unsere Helfer in dieser Zeit freundlicherweise freigestellt haben, unseren Dank aussprechen.

Julia Harant, BÖ

Bilder: Florian Thalheim, Gruppenführer der Fachgruppe Elektroversorgung