Alarmübung des Technischen Zuges

Am Freitagabend gegen 19.50 Uhr schlugen die Funkmeldeempfänger des Technischen Zuges Alarm. Dahinter verbarg sich aber kein realer Einsatz, sondern eine Übung, die Zugführer Stefan Rademacher geplant hatte.

Die 13 THW-Helfer, die trotz des schönen Wetters Zeit für die unangekündigte Übung hatten, wurden in Altheim bei Allmendingen in einem Gebäude, das demnächst abgerissen werden soll, dann mit folgendem Szenario konfrontiert: Nach einer Gasexplosion galt es in dem nun einsturzgefährdeten Haus drei verletzte Personen zu finden und zu retten. Da das Gebäude über das Erdgeschoss nicht zugänglich war, mussten alle Helfer und sämtliches Material über Leitern in das erste Stockwerk gelangen. Auch die verletzten Personen wurden dann über Leitern in einem Schleifkorb aus der Gefahrenzone gebracht. Um das Erdgeschoss und den Keller ebenfalls absuchen zu können, fertigten die Einsatzkräfte kurzerhand noch einen Deckendurchbruch an. Außerdem mussten die Kameraden an der Einsatzstelle mithilfe des LIMA-KWs und einiger Scheinwerfer für ausreichende Beleuchtung sorgen.

Gegen 23 Uhr konnte die Übung dann erfolgreich beendet werden.

 

Julia Harant, BÖ